COVID-19 / Corona-Virus

Allgemeine Informationen

Aktuelle Informationen

!!! 15-km-Radius !!! -Verordnung des Burgenlandkreises zur Einschränkung des Bewegungsradius der Einwohner gilt ab 13.01.2021

Der Burgenlandkreis war verpflichtet, Einschränkung des Bewegungsradius der Einwohner auf 15 Kilometer um den Wohnort zu verordnen, weil die Inzidenz den Wert von 200 je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten und dies über weit mehr als fünf Tage andauert. Ausnahmen von diesen Einschränkungen sind nur beim Vorliegen triftiger Gründe zulässig. Dazu gehören unter anderem die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, die Inanspruchnahme medizinischer Versorgungsleistungen oder die Wahrnehmung des Sorgerechts. Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.

Der 15-km-Radius gilt NICHT ab Wohnung oder Wohnort, sondern gemeint ist die Außengrenze der Einheits- oder Verbandsgemeinde, in der der Einwohner wohnt. Damit errechnet sich der 15-km-Radius von jedem Punkt der Außengrenze der jeweiligen Einheits- oder Verbandsgemeinde. Beispielsweise können demnach die Einwohner der Stadt Lützen nach Leipzig und die Einwohner der Verbandsgemeinde An der Finne nach Weimar ohne triftigen Grund fahren.

Die Regelung gilt im Burgenlandkreis ab dem 13.01.2021 und vorerst bis zum 31.01.2021.

Antragsformulare für die Notbetreuung ab 11.01.2021

Die Stadtverwaltung Naumburg (Saale) informiert, dass für Kinder der Eltern, welche in festgelegten Schlüsselbereichen gemäß der aktuell geltenden Eindämmungsverordnung tätig sind, weiter ein Anspruch auf Notbetreuung besteht. Um den Erziehungsberechtigten die Einreichung des für die Betreuung notwendigen Formulars zu ermöglichen, sind diese auf der Internetseite der Stadt Naumburg (Saale) sowie unter diesem Artikel zum Download bereitgestellt.

Zudem wird hiermit darauf verwiesen, dass bereits gestellte und durch die Stadtverwaltung Naumburg (Saale) genehmigte Anträge trotz Befristung  bis 10.01.2021, weiterhin ihre Gültigkeit bis zum 31.01.2021 behalten.

Bewegungsbeschränkung des Landes wird im Burgenlandkreis ab Mittwoch gelten

Der Burgenlandkreis setzt die vom Land Sachsen-Anhalt vorgegebene Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort ab Mittwoch, d. 13.01.2021 um. Grund ist die dauerhafte Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 im Burgenlandkreis.

Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen des Landes Sachsen-Anhalt

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration erließ am 08.01.2021 den beigefügten Erlass bezüglich der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen des Landes Sachsen-Anhalt.

Zweite Verordnung zur 9. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

Sachsen-​Anhalt bleibt bis zum 31. Januar im Lockdown. Schulen und Kindergärten bleiben bis auf eine Notbetreuung geschlossen. Die geltenden Kontaktbeschränkungen werden verschärft. Das sieht die geänderte Corona-​Eindämmungsverordnung vor, die das Kabinett heute beschlossen hat.

11. Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung

Die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung vom 9. April 2020 (GVB1. LSA S. 124), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16. Dezember 2020 (GVB1. LSA S. 722), wird durch die beigefügte 11. Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung geändert.

1. Corona-Schutz-Verordnung Burgenlandkreis – (1. CoronaSchVO BLK)

Der Burgenlandkreis erlässt auf Grundlage von § 32 Absatz 2 des Infektionsschutzgesetzes in Verbindung mit § 28 Absatz 1 und §§ 28a, 29, 30 Infektionsschutzgesetz in Verbindung mit § 13 Absatz 1 der Neunten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 15.12.2020 (GVBl. LSA S. 696), zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Neunten SARS-CoV-2-indämmungsverordnung vom 17.12.2020 (GVBl. LSA S. 723) die erste Verordnung des Burgenlandkreises zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und zur Bekämpfung der Coronavirus-Krankheit COVID-19.

Diese Verordnung tritt am heutigen Tag in Kraft und tritt mit Ablauf des 28. Februar 2021 außer Kraft.

26. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Der Burgenlandkreis erlässt auf Grund der Neunten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in SachsenAnhalt in der Fassung der Änderungsverordnung vom 17.12.2020 (9. SARS-CoV-2-EindV) die nachfolgende Allgemeinverfügung Nr. 26.

Die 26. Allgemeinverfügung tritt am 05.01.2021 in Kraft.

Dadurch werden die Allgemeinverfügung Nr. 17; Nr. 18, Nr. 20, Nr. 22, Nr. 26 des Burgenlandkreises mit Wirkung zum 05.01.2021, 24.00 Uhr aufgehoben.

27.12.2020 - Impfstart im Burgenlandkreis

Pressemeldung des Burgenlandkreises vom 28.12.2020 (veröffentlicht unter https://www.burgenlandkreis.de/de/quicklinks/impfstart-im-burgenlandkreis-20053731.html):

Am 27.12.2020 hat auch im Burgenlandkreis mit zunächst 795 Impfdosen das Impfen gegen das Corona-Virus begonnen. Die Impfungen erfolgen ausschließlich über das vom Landkreis eingerichtete Impfzentrum im Gewebegebiet Zorbau an der Autobahn 9.

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders gefährdet sind oder engen Kontakt zu sensiblen Personengruppen haben. Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut.

Nach der Impf-Verordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und Einrichtungen für geistig Behinderte geimpft. Auch das Personal dieser Häuser sowie Menschen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe.

Im Einzelnen sind das:

  • über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Ansteckungsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin)

Im Burgenlandkreis wird mit den Pflegeheimen und Krankenhäusern begonnen, weil hier in den zurückliegenden Monaten die größten Ausbrüche erfolgten und die meisten Menschen infiziert wurden und auch erkrankten. Wann die weiteren Gruppen der ersten Priorität geimpft werden können, ist derzeit noch nicht absehbar, da es sich nach den Impfmengen richtet, die im Landkreis ausgeliefert werden.

Ab dem 30.12.2020 wird der Burgenlandkreis zunächst wöchentlich 1.500 weitere Impfdosen erhalten. Da jede Person zweimal in einem Abstand von 21 Tagen geimpft werden muss, können damit zunächst 750 Personen pro Woche geimpft werden. Daher werden schrittweise alle Heime aufgesucht und einen Teil der Impfdosen wird an die Krankenhäuser weitergeben, damit dort Mitarbeiter geimpft werden können, die auf COVID-Stationen und Intensivstationen arbeiten.

Es wird damit gerechnet, dass sich nach Freigabe weiterer Impfstoffe von anderen Herstellern die Menge der Impfdosen deutlich erhöht und dann auch im Impfzentrum geimpft werden kann. Die Terminvergabe dafür wird über die Rufnummer 116117 erfolgen. Das ist derzeit noch nicht möglich.

Im Moment kann man sich dort noch nicht zum Impfen anmelden, weil aufgrund der geringen Impfdosen zunächst nur durch die mobilen Impfteams geimpft wird. Wir informieren Sie auf unseren Seiten, sobald dort auch geimpft werden kann!

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite "Zusammen gegen Corona" des Bundesgesundheitsministeriums. Dort sind auch Zugangs- und Verteilfragen zum Impfstoff beantwortet: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/zugangs-und-verteilungsfragen

25. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

In der Grundschule "Herder Grundschule Weißenfels" sind gehäuft Infektionsfälle aufgetreten. Daher erlässt der Landrat die folgende Quarantäneverfügung. Sie trifft Schüler, Lehrer und sonstiges Personal, dass sich in der Zeit vom 07.12.2020 bis zum 10.12.2020 in der Schule oder dem angeschlossenen Hort aufgehalten haben und Einwohner des Burgenlandkreises sind.
Die Quarantäne dauert vom 11. Dezember bis zum Ablauf des 24. Dezember 2020.

24. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Adressaten dieser Allgemeinverfügung sind:

1. alle Schülerinnen und Schüler, die Einwohner des Burgenlandkreises sind und in der Zeit vom 07. 12. 2020 bis zum 10. 12. 2020 die

Grundschule Osterfeld
Schloßberg 1
06721 Osterfeld

sowie den

Hort der Grundschule Osterfeld

besucht haben.

2. alle Lehrerinnen und Lehrer, alle Erzieherinnen und Erzieher, die Einwohner des Burgenlandkreises sind und in der Zeit vom 07. 12. 2020 bis zum 10. 12. 2020 in der oben genannten Schule unterrichtet haben oder die Hortkinder betreuten.

3. Sonstige Beschäftigte, die Einwohner des Burgenlandkreises sind und in der Zeit vom 07.12.2020 bis zum 10.12.2020 in der oben genannten Schule oder dem Horttätig gewesen sind.

Neunte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Cornnavirus SARS-Co V-2 in Sachsen-Anhalt

Trotz der Eindämmungsmaßnahmen stieg die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 mit Beginn der Herbst- und Wintermonate in ganz Europa und nahezu allen Regionen Deutschlands mit exponentiel­ler Dynamik an. Dies hat dazu geführt, dass bereits in zahl­reichen Gesundheitsämtern eine vollständige Kontaktnach­verfolgung nicht mehr gewährleistet werden konnte, was wiederum zu einer beschleunigten Ausbreitung des Virus beiträgt. Während die Zahl der Infektionen Ende Oktober bei insgesamt 520 000 Fällen lag, stieg diese bis Ende November auf über eine Million an. Auch die Zahl der an COVID-19 erkrankten Intensivpatienten verdoppelte sich in diesem Zeitraum. Nach den Statistiken des Robert Koch Institutes sind die Ansteckungsumstände im Bundesdurch­schnitt in mehr als 75 v. H. der Fälle unklar. Zur Vermeidung einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage ist es deshalb erforderlich, mit einer befristeten erheblichen Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionseschehen aufzuhalten und die Zahl der Neuinfektionen wieder in die nachverfolgbare Größenordnung von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche zu senken. Dieser Wert gilt wie· in § 28a des Infektions­schutzgesetzes als Orientierungsmarke für die infektions­schutzrechtlichen Maßnahmen.

Diese Verordnung tritt vorbehaltlich der Absätze 3 und 4 am 16. Dezember 2020 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Achte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 15. September 2020 (GVBL LSA S. 432), zuletzt geändert durch Verordnung vorn 11. Dezember 2020 (GVBL LSA S. S. 678), außer Kraft.

Diese Verordnung tritt vorbehaltlich der der Regelungen zum 24.12. ; 31.12 sowie des 01.01.2021 mit Ablauf des 10. Januar 2021 außer Kraft.

22. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Aufgrund der erhöhten Zahl an Corona-Infektionen, die in Alten- und Pflegeheimen aufgetaucht sind, hat der Landrat die hier beigefügte Allgemeinverfügung Nr.22 erlassen.

Darin ist die Besucherregelung einschränkend geregelt.

Außerdem ist verfügt, dass bei Gottesdiensten und Andachten in geschlossenen Räumen Singen und Blasinstrumente nicht erlaubt sind.

21. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

In der Grundschule "Bergschule Bad Kösen" sind gehäuft Infektionsfälle aufgetreten. Daher erlässt der Landrat die folgende Quarantäneverfügung. Sie trifft Schüler, Lehrer und sonstiges Personal, dass sich in der Zeit vom 23.11.2020 bis zum 3.12.2020 in der Schule oder dem angeschlossenen Hort aufgehalten haben und Einwohner des Burgenlandkreises sind.

Die Quarantäne dauert vom 3. Dezember bis zum Ablauf des 16. Dezember 2020.

20. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 stellt die Bevölkerung des Burgenlandkreises vor große Herausforderungen, die nur dann überwunden werden können, wenn jeder Einzelne seinen Teil zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus beiträgt. Ein bedeutender Baustein zur Bekämpfung der Pandemie stellt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dar. Auch dort, wo eine Pflicht noch nicht besteht, Menschen aber regelmäßig enger zusammenkommen, kann durch die eigenverantwortliche Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung die Ausbreitung des Virus eingedämmt und dadurch noch strengerer Maßnahmen verhindert werden. Die Überwindung der derzeitigen hohen Infektionszahlen im Burgenlandkreis kann nur gelingen, wenn sich jeder Einwohner seiner eigenen Verantwortung in der Bekämpfung der Pandemie bewusst wird.

Diese Allgemeinverfügung tritt am 03.12.2020 in Kraft.

19. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Adressaten dieser Allgemeinverfügung sind:

  • Alle Schülerinnen und Schüler, die Einwohner des Burgenlandkreises sind und in der Zeit vom 23.11.2020 bis zum 30.11.2020 die:

    Grundschule Tagewerben-Reichardtswerben
    OT Tagewerben
    An der Mühle 1
    06667 Weißenfels

    besucht haben.

  • Alle Lehrerinnen und Lehrer, die Einwohner des Burgenlandkreises sind und in der Zeit vom 23.11.2020 bis zum 30.11.2020 in der oben genannten Schule unterrichtet haben.

  • Sonstig technisch bzw. pädagogisch Beschäftigte (insbesondere Hausmeister, Sekretäre, pädagogische Mitarbeiter), die Einwohner des Burgenlandkreises sind und in der Zeit vom 23.11.2020 bis zum 30.11.2020 in der oben genannten Schule tätig gewesen sind.

Diese Allgemeinverfügung tritt am 03.12.2020 in Kraft.

18. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 stellt die Bevölkerung des Burgenlandkreises vor große Herausforderungen, die nur dann überwunden werden können, wenn jeder Einzelne seinen Teil zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus beiträgt. Ein bedeutender Baustein zur Bekämpfung der Pandemie stellt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dar. Auch dort, wo eine Pflicht noch nicht besteht, Menschen aber regelmäßig enger zusammenkommen, kann durch die eigenverantwortliche Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung die Ausbreitung des Virus eingedämmt und dadurch noch strengerer Maßnahmen verhindert werden. Die Überwindung der derzeitigen hohen Infektionszahlen im Burgenlandkreis kann nur gelingen, wenn sich jeder Einwohner seiner eigenen Verantwortung in der Bekämpfung der Pandemie bewusst wird.

Diese Allgemeinverfügung tritt am 02.12.2020 in Kraft.

17. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

Der Burgenlandkreis erlässt zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 die nachfolgende Allgemeinverfügung Nr. 17

Die Allgemeinverfügung wird hiermit gem. § 41 Abs. 3 und 4 VwVfG i.V.m. § 1 Abs.1 S. 1 VwVfG LSA öffentlich bekanntgegeben.

Zweite Verordnung zur Änderung der Achten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

Trotz der Eindämmungsmaßnahmen steigt die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands mit exponentieller Dynamik an. Dies hat dazu geführt, dass bereits in zahlreichen Gesundheitsämtern eine vollständige Kontaktnachverfolgung nicht immer gewährleistet werden kann, was wiederum zu einer beschleunigten Ausbreitung des Virus beiträgt. Nach den Statistiken des Robert Koch-Institutes sind die Ansteckungsumstände im Bundesdurchschnitt in mehr als 75 v.H. der Fälle unklar. Zur Vermeidung einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage ist es deshalb nun erforderlich, durch eine befristete erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionsgeschehen aufzuhalten und die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

Bürgerinnen und Bürger werden deshalb auch dringlich aufgefordert, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und im November generell auf nicht notwendige private Reisen
und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten.

Dazu tritt ab 31.10.2020 ergänzend zur 8. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung die 2. Verordnung zur Änderung der 8. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung in Kraft.

Achte Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen Anhalt

Die 8. SARS-CoV-2-EindV und die damit verbundenen Bestimmungen treten am 17. September 2020 in Kraft.
Gleichzeitig tritt die Siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 30. Juni 2020 (GVB1. LSA S. 321) außer Kraft.

Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absatzes 3 mit Ablauf des 18. November 2020 außer Kraft.
Das Verbot von Großveranstaltungen tritt nun mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft.

Erlass der 12. Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2

 

Auf Grund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens erlässt der Landrat die 12. Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2. Diese Allgemeinverfügung tritt mit ihrer Bekanntmachung unter www.burgenlandkreis.de am 21. 10. 2020 in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 04.11.2020.

Die am 16.10.2020 bekannt gemachte Allgemeinverfügung Nr. 11 wird aufgehoben.

Allgemeinverfügung: Quarantäne für Reiserückkehrer

Reiserückkehrer, die sich seit dem 1. April 2020 im Ausland aufgehalten haben, müssen sich in 14-tägige häusliche Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt im Landratsamt melden. Hierzu hat Landrat Götz Ulrich heute eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese gilt für alle Einwohner des Burgenlandkreises sowie für Personen, die sich auf dem Gebiet des Burgenlandkreises aufhalten. Ausgenommen sind Personen, die aus beruflichen Gründen innerhalb des Schengen-Raumes oder innerhalb der Grenzen der Europäischen Union reisen.

Die sich in Quarantäne begebenden Personen sind danach verpflichtet, sich ausschließlich in ihrer Wohnung bzw. auf ihrem Grundstück aufzuhalten. Der Besuch von nicht in der häuslichen Gemeinschaft lebenden Personen muss vermieden werden. Der Kontakt mit in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen ist auf das mögliche Minimum zu reduzieren. Dies trifft auch auf pflegebedürftige Personen im Haushalt zu. Minderjährigen oder pflege-bedürftigen Personen ist es verboten, eine Schule, eine Kindertageseinrichtung, einen Hort oder eine sonstige Pflegeeinrichtung - inklusive Notbetreuung - zu besuchen.

Ausnahmebestimmungen können für Beschäftigte von Krankenhäusern, von Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie von Altenheimen erfolgen. Gleiches gilt für Personen der polizeilichen und nicht polizeilichen Gefahrenabwehr sowie weiterer unverzichtbarer Schlüsselpersonen.

Alle von dieser Verordnung betroffenen Personen sind dazu verpflichtet, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt des Burgenlandkreises zu melden. Dies erfolgt telefonisch oder per E-Mail. Die Umstände des Aufenthalts im Ausland sind mitzuteilen (Datum, Ort, Kontakte).

Landrat Götz Ulrich: „Mit der Allgemeinverfügung setzt der Burgenlandkreis eine Empfehlung der Bundesregierung um. Auch wenn in den nächsten Tagen vielleicht mit einer landesweiten Pflicht in Sachsen-Anhalt für Auslandsrückkehrer zu rechnen ist, wollen wir hier schneller eine verpflichtende Quarantäne. Durch die Meldepflicht beim Gesundheitsamt wollen wir einen Überblick haben, wer woher kommt und unter Umständen mit welchen Symptomen. Ich bitte alle Fernreisenden, sich hieran zu halten.“

Kontaktmöglichkeiten des Gesundheitsamtes:
Tel.: 03443-372361 oder 03445-731674 (innerhalb der Dienstzeiten)
Tel.: 03445-75290 (außerhalb der Dienstzeiten)
E-Mail: gesundheitsamt@blk.de

Während der Quarantäne muss zudem zweimal täglich die Körpertemperatur gemessen
werden sowie täglich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten
und Kontakten zu weiteren Personen geführt werden. Falls Symptome wie Fieber, trockener
Husten, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf-, Gliederschmerzen,
Schüttelfrost, Übelkeit, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns oder
Durchfall auftreten, sind sie verpflichtet, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt des Burgenlandkreises
zu melden. Diese Pflicht besteht unabhängig davon, ob daneben eine Meldung
beim Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer
116117 erfolgt.

Falls eine medizinische Behandlung notwendig ist, sind die sich in Quarantäne befindlichen
Personen verpflichtetet, den Rettungsdienst sowie die sie versorgende medizinische Einrichtung
(z. B. Arztpraxis, Krankenhaus) bereits vorab telefonisch über die angeordnete
Quarantäne und deren Grund zu informieren.

Die 5. Allgemeinverfügung des Burgenlandkreises gilt zunächst bis zum 30. April 2020. Verstöße
gegen diese Verordnung können mit Bußgeldern und Strafen belegt werden.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Steven Müller-Uhrig
Telefon: 03445 73-1004
Telefax: 03445 73-1296
Email: pressestelle@blk.de

Bürgertelefon zur Corona-Pandemie mit verminderten Sprechzeiten

Die Kreisverwaltung Burgenlandkreis bietet den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Möglichkeit, am Infotelefon ihre Fragen rund um das Corona-Virus zu stellen. Jedoch werden in Reaktion auf die relativ langsame Zunahme an Infektionen im Burgenlandkreis, die Sprechzeiten auf den Zeitraum

Montags bis Freitags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr

vermindert. Die Erreichbarkeit am Wochenende entfällt somit vorerst.

Die Telefonnummern des Corona-Bürgertelefons sind   03445 / 73 1646   oder   03445 / 73 1647

Sachsen-Anhalt führt Mundschutzpflicht ein !

Sachsen-Anhalt führt die Mundschutzpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen ein. Das hat das Kabinett heute beschlossen. Ab Donnerstag muss „eine textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes“ getragen werden. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne: „Das ist jeder Schutz, der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen, Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.“

Ausreichend seien auch selbstgeschneiderte Masken, Schals, Tücher, Buffs und Ähnliches aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material.

Um trotz Lockerungen eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, sei das Masken-Tragen notwendig, so Ministerpräsident Reiner Haseloff.
„Das Tragen war bisher dringend empfohlen. Viele sind dem leider nicht gefolgt. Darauf habe das Kabinett reagiert.“

Mit der vom Kabinett verabschiedeten 1. Änderungsverordnung zur 4. Corona-Eindämmungsverordnung, die bis zum 4. Mai gilt, gehen aber auch neue Lockerungen einher. So dürfen Tierparks, Zoologische und Botanische Gärten sowie ähnliche Freizeitangebote ab sofort wieder unter Auflagen für den Publikums-verkehr öffnen.

Grimm-Benne (Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration):
„Streichelgehege und Tierhäuser auf deren Gelände sind weitergeschlossen, Hygienebestimmungen sind einzuhalten.“

Zum Veranstaltungsverbot, das bis Ende August gilt, wurde klargestellt, dass hiervon Großveranstaltungen „im Sinne der Empfehlungen des Gemeinsamen Krisenstabes von des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums für Gesundheit vom 10. März 2020“ betroffen sind. Der Krisenstab hatte damals die Absage aller öffentlichen und privaten Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern empfohlen und sich bei kleineren Veranstaltungen für eine Risikobewertung der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Grundlage der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgesprochen. Nach der derzeitigen Risikoeinschätzung sind grundsätzlich bereits Veranstaltungen von mehr als 2 Personen ausgeschlossen. Deshalb muss sich eine wesentliche Verbesserung der epidemiologischen Lage abzeichnen, um mittlere oder größere Veranstaltungen zulassen zu können. Vor Erlass jeder neuen Eindämmungsverordnung erfolgt eine entsprechende Risikoeinschätzung.

Quarantänemaßnahmen für Reiserückkehrer werden verlängert

Reiserückkehrer, die sich im Ausland aufgehalten haben, müssen sich auch weiterhin in 14-
tägige häusliche Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt des Landratsamtes
melden. Diese Maßnahme, die zum 30. April laut 5. Allgemeinverfügung ausgelaufen wäre,
wird bis zum Ablauf des 31. Mai 2020 verlängert. Dazu wurde die 7. Allgemeinverfügung
erlassen, die umgehend in Kraft tritt.

Die Bestimmungen der 5. Allgemeinverfügung, die mit der 7. Allgemeinverfügung bestätigt
werden, erhielten Sie am 7. April 2020 als Pressemitteilung. Der Inhalt dieser
Pressemitteilung sowie die 5. Allgemeinverfügung ist im Wortlaut auch auf unserer
Homepage abrufbar.

Wissenswertes über den Coronavirus

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-02 - Schweres akutes respiratorisches Syndrom), das die Krankheit COVID-19 auslöst, ist eine Atemwegserkrankung.

Welche Krankheitszeichen werden ausgelöst?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, ähnlich wie bei einer Grippe. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Erkrankten kann das Virus mit einem schwereren Verlauf einhergehen und zu Atemproblemen, Lungenentzündung und in seltenen Fällen zum Tod führen.

Derzeit geht man davon aus, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten.

Wie wird das Virus übertragen?

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Eine Ansteckung kann direkt über die Schleimhäute der Atemwege erfolgen (z.B. wenn man von einem Erkrankten angehustet wird) oder auch indirekt über die eigenen Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten.

Wie können Sie sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie das Einhalten eines Abstands zu Erkrankten (etwa ein bis zwei Meter).

Konkret bedeutet dies:

  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  • Entsorgen Sie Papiertaschentücher nach einmaligem Benutzen sofort.
  • Waschen Sie sich regelmäßig und sorgfältig die Hände mit Seife, mindestens 20 bis 30 Sekunden.
  • Desinfizieren Sie regelmäßig Ihre Hände.
  • Vermeiden Sie unnötigen Körperkontakt mit anderen Personen wie z.B. Händeschütteln.
  • Berühren Sie insbesondere die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase nicht mit den Händen.
  • Halten Sie ausreichend Abstand von Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben – empfohlen werden mindestens ein bis zwei Meter.
  • Meiden Sie belebte Orte und Veranstaltungen.

Was ist zu tun, wenn Sie eine Ansteckung vermuten?

Suchen Sie bei Krankheitszeichen nicht sofort einen Arzt oder eine Notfall-Ambulanz auf, denn die Ansteckungsgefahr in Wartezimmern ist besonders groß. Rufen Sie in der Praxis oder im Gesundheitsamt Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises an. Möglicherweise wird bei begründetem Verdacht auf COVID-19 im häuslichen Umfeld ein Test durchgeführt.

Weitere Informationen und Zahlen hierzu erhalten Sie im Internet: