Anträge und Formulare

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Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können weitere Liquiditätshilfen erhalten. So gibt es seit dem 10.07.2020 die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform unter https://ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Dort können sich eingetragene Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer und Buchprüferinnen, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Seite registrieren. Nach erfolgter Registrierung können die Anträge erstmals in einem vollständig digitalisierten Verfahren online gestellt werden. Die Überbrückungshilfe ist ein wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, damit Deutschland schnell und mit voller Kraft aus der Krise kommt.

Das Bundeskabinett hatte am 12.06.2020 die Eckpunkte der Überbrückungshilfe für die am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen beschlossen.

Die Überbrückungshilfen werden durch die Länder administriert. Grundlage des Programms sind Verwaltungsvereinbarungen, die das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern geschlossen haben.

Kerninhalte der Verwaltungsvereinbarung

Wer kann wo einen Antrag stellen (Antragsberechtigte)?

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten um mindestens 50 % zurückgegangen ist. Darüber hinaus sind antragsberechtigt Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mindestens 30 % eingebrochen ist. Auch Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen. Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen.

Durch die Bezugnahme auf den Wirtschaftsstabilisierungsfonds wird gewährleistet, dass mittelständische Unternehmen ohne Begrenzung der Zahl der Beschäftigten Überbrückungshilfe beantragen können, soweit ihr Umsatz nicht 50 Millionen EURO bzw. ihre Bilanzsumme nicht 43 Millionen EURO übersteigt.

Ausgeschlossen sind z. B. Unternehmen:

- die nach dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind
- die bereits bis 31. Dezember 2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren
- im Nebenerwerb ohne Beschäftigte mit einem Einkommen bis 50 % aus selbstständiger Tätigkeit

• Umfang der Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die Corona-bedingt in den Monaten April bis August 2020 (= Förderzeitraum) erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Durch Zahlungen als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten soll ihre wirtschaftliche Existenz gesichert werden.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

- 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzrückgang,
- 60 % der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50 % und 70 %,
- 40 % der Fixkosten bei Umsatzrückgang von mehr als 30 %

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

• Liste der förderfähigen Kosten

Die Liste der förderfähigen Fixkosten erfasst unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern. Personalaufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können in Höhe einer Pauschale von 20 % der Fixkosten geltend gemacht werden. Um den branchenspezifischen Besonderheiten der Reisebranche Rechnung zu tragen, können Reisebüros auch Provisionsausfälle bei Corona-bedingt stornierten Reisen geltend machen. Ein Unternehmerlohn wird nicht erstattet.

Maximale Höhe der Überbrückungshilfe

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 EURO pro Monat für maximal drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 EURO pro Monat für maximal drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 EURO pro Monat für maximal drei Monate. In begründeten Ausnahmefällen können die maximalen Erstattungsbeträge für Kleinunternehmen überschritten werden.

Antragstellung und Nachweise

Die Antragstellung wird in einem digitalen Verfahren ausschließlich von einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer durchgeführt. Die Kosten dafür können ebenfalls im Rahmen der Überbrückungshilfe anteilig geltend gemacht werden. Der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer prüft im Rahmen der Antragstellung die geltend gemachten Umsatzeinbrüche und die fixen Kosten.

Sofern der beantragte Betrag der Überbrückungshilfe nicht höher als 15.000 EURO für drei Monate ist, kann der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer eine vereinfachte Plausibilitätsprüfung vornehmen. Trotzdem sollten Antragsteller, die nur sehr geringe betriebliche Fixkosten haben, prüfen, ob sich für sie die Beauftragung eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers tatsächlich lohnt.

Auszahlung über die Länder

Die Länder haben die Umsetzung und Auszahlung der Hilfen übernommen.

Antrags- und Auszahlungsfrist

Anträge sind bei der zuständigen Landesbehörde zu stellen.

Verhältnis zu anderen Hilfen

Das Überbrückungshilfeprogramm schließt zeitlich an das Soforthilfeprogramm der Bundesregierung an. Unternehmen, die die Soforthilfe des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen haben, aber weiter von Umsatzausfällen im oben genannten Umfang betroffen sind, sind erneut antragsberechtigt. Allerdings erfolgt bei Überschneidung der Förderzeiträume von Soforthilfe und Überbrückungshilfe eine anteilige Anrechnung der Soforthilfe auf die Überbrückungshilfe.

Ausführliche Erläuterungen über die Abläufe und Besonderheiten der Antragstellung für das Förderprogramm, mit welchen Förderhöhen Sie rechnen können, wie der Antrag gestellt wird und welche Fristen gelten finden Sie auch im nachfolgenden Leitfaden für Antragserfassende (PDF, 2 MB).

KfW-Corona-Hilfe: KfW-Schnellkredit 2020 für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern

- KfW-Schnellkredit 2020 (078) für den Mittelstand -

Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise zusätzliche Hilfen für den Mittelstand beschlossen. Mit einem neuen Kreditprogramm sollen vor allem mittelständische Firmen einfacher mit dringend notwendigen Krediten versorgt werden. Für diese besteht nun die Möglichkeit der Beantragung des neuen KfW-Schnellkredits 2020 bei ihrer Bank oder Sparkasse. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Was wird gefördert?

Mit dem KfW-Schnellkredit 2020 wird alles gefördert, was für eine unternehmerische Tätigkeit notwendig ist. Dazu zählen:

• Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)
• alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Warenlager (Betriebsmittel)

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage:

• zur Umschuldung oder Ablösung von bestehenden Krediten
• zur Nachfinanzierung, Anschlussfinanzierung oder Prolongation für ein abgeschlossenes Vorhaben

Einige Vorhaben werden generell nicht gefördert oder nur dann, wenn Bedingungen eingehalten werden. Details finden Sie in der nachfolgenden Ausschlussliste und in den Sektorleitlinien.

Wer wird gefördert?

Mit dem KfW-Schnellkredit 2020 werden gefördert Selbstständige und Unternehmen

• mit mehr als 10 Mitarbeitern,
• die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und
• in der Summe der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben (sofern das Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt       ist, wird dieser Zeitraum herangezogen).

Wie kann die Anzahl der Mitarbeiter ermittelt werden?

Gezählt werden sollen alle Mitarbeiter, die zum 31.12.2019 einen laufenden Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen haben. Leih- und/ oder Fremdarbeiter werden nicht mitgezählt. Teilzeitkräfte und Minijobber können mit den folgenden Faktoren in Vollzeitkräfte umgerechnet werden:

• Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
• Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
• Mitarbeiter über 30 Stunden sowie Auszubildende = Faktor 1
• Mitarbeiter auf 450 EURO-Basis = Faktor 0,3

Gefördert werden können auch Unternehmen, an denen Private-Equity-Investoren beteiligt sind. Es sei denn, maßgeblich beteiligte Investoren erhalten während der Kreditlaufzeit Ausschüttungen oder entnehmen Kapital.

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage:

• für Unternehmen, die zum 31.12.2019 in Schwierigkeiten waren, also vor Beginn der Corona-Krise.
• für Unternehmen, die während der Kreditlaufzeit Gewinn oder Dividende ausschütten. Möglich sind aber marktübliche Ausschüttungen oder Entnahmen für                 Geschäftsinhaber (natürliche Personen).

Konditionen

Laufzeiten und Zinssätze


• bis zu 10 Jahre Laufzeit
• auf Wunsch bis zu 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn

Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird spätestens mit Zusage der KfW festgelegt.

Kredithöhe und Auszahlung

• maximal 500.000 EURO für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern bis einschließlich 50 Mitarbeitern.
• maximal 800.000 EURO für Unternehmen mit mehr 50 als Mitarbeitern.

Pro Unternehmensgruppe können maximal bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019 mitfinanziert werden.

Bis zur Erreichung des Kredithöchstbetrages können höchstens zwei Anträge gestellt werden. Diese sind bei derselben Hausbank einzureichen.

• die Auszahlung erfolgt zu 100 % des zugesagten Betrags
• der Kreditbetrag kann nur komplett in einer Summe abgerufen werden
• die Abruffrist beträgt 1 Monat nach Zusage

Leichter Zugang zum Kredit

• Erhalt des KfW-Schnellkredits 2020 ohne Risikoprüfung
• die KfW übernimmt 100 % des Kreditausfallrisikos von der Bank
• der Kreditnehmer haftet zu 100 % für die Rückzahlung
• es werden nur wenige Unterlagen benötigt, mit denen Zahlen nachgewiesen werden müssen

Rückzahlung

• während der tilgungsfreien Zeit sind nur Zinsen zu zahlen – danach gleich hohe vierteljährliche Raten zuzüglich Zinsen auf den noch zu tilgenden Kreditbetrag.
• eine vorzeitige Rückzahlung ist möglich – ohne Vorfälligkeitsentschädigung
• die Rückzahlung erfolgt über die Bank

Die Höhe der Raten und den Tilgungsplan können mit Hilfe des Tilgungsrechners errechnet werden.

Sicherheiten

Es sind keine Sicherheiten zu stellen wie sonst bei Krediten üblich. Die Bank holt nur eine Auskunft einer allgemein anerkannten Auskunftei (z. B. Schufa) ein.

Kombination mit anderen Fördermitteln

Wichtig: Zusätzlich zum KfW-Schnellkredit 2020 können auch die Zuschüsse der Soforthilfeprogramme des Bundes und der Länder genutzt werden.

Den KfW-Schnellkredit können Sie spätestens am 31.12.2020 abschließen. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie keinen weiteren KfW-Kredit beantragen.

Ein Wechsel vom KfW-Sonderprogramm 2020 (Programmnummern 037/047/075/076/855) zum KfW-Schnellkredit (078) ist ausgeschlossen.

Ausgeschlossen ist auch eine Kumulierung mit Instrumenten des Wirtschaftsstabilisierungsfonds oder mit den Programmen der Bürgschaftsbanken, die wegen der Coronakrise erweitert wurden.

So funktioniert's

1. Antrag vorbereiten

Die Beantragung des Kredits erfolgt nicht direkt bei der KfW, sondern bei der Bank. Dann bereiten Sie Ihren Antrag unter https://corona.kfw.de/ vor – damit Ihr Bankgespräch schneller zum Ziel führt.

2. Finanzierungs­partner finden

Bevor Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen, sprechen Sie mit Ihrer Bank oder einem Finanzierungspartner Ihrer Wahl.Sie haben keine Hausbank?

-> Finanzierungspartner finden und Termin anfragen

3. Kredit beantragen

Das übernimmt Ihr Finanzierungspartner für Sie.

4. Ihr Kreditantrag wird geprüft

Die KfW prüft Ihre Unterlagen und entscheidet über die Förderung.

5. Kreditvertrag abschließen und starten

Sie schließen den Kreditvertrag mit Ihrem Finanzierungspartner ab.

Alle weiteren Informationen zum KfW-Schnellkredit 2020 (078) für den Mittelstand finden Sie hier auf der Website der KfW.

Nachfolgend finden Sie die Formulare und Merkblätter zur Antragstellung des KfW-Schnellkredits 2020 (078) für den Mittelstand.

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen - in unterschiedlichster Rechtsform, einschließlich der Angehörigen freier Berufe

Positiv in die ZUKUNFT! Mit den Darlehen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt für kleine, mittlere und große Unternehmen - in unterschiedlicher Rechtsform, einschließlich der Angehörigen freier Berufe - bietet diese ein Finanzierungsinstrument an, das sowohl der Liquiditätssicherung von unverschuldet durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmen als auch der Realisierung von Investitionen in die Zukunft von Unternehmen dient.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden bestehende Unternehmen und Freiberufler bis maximal 500 Mitarbeiter und

a) maximal 100 Millionen EURO Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme maximal 86 Millionen EURO oder
b) durch die Corona-Krise („Corona-Krisen-Fall“) betroffen und Jahresumsatz maximal 2 Milliarden EURO

Was wird gefördert?

• Liquiditätshilfen
• Investitionen in Anlage- und/oder Umlaufvermögen und in i.d.R. gewerblich eigengenutzte Gebäude, insbesondere Grundstücks- und Gebäudeerwerb
• Auftragsvorfinanzierung

Vorteile

• Darlehen bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs (mindestens 25.000,00 EURO, maximal 5 Millionen EURO)
• feste Laufzeit: 6 bzw. 10 Jahre
• günstige Zinsen ab 0,69 % p.a. (nom.)
• befristet geltende Beihilferegelungen für Kleinbeihilfen und niedrigverzinsliche Darlehen
• Liquiditätssicherung und Finanzierung auch von Nicht-KMU und Unternehmen, die durch die Auswirkungen der „Corona-Krise“ in wirtschaftliche Probleme geraten      sind

Zu beachten ist, dass die Darlehen

• nicht zur Ablösung von bestehenden Darlehen
• nicht zur Vorfinanzierung der erstattungspflichtigen Mehrwertsteuer und
• nicht zur Finanzierung exportbezogener Tätigkeiten

aufgenommen werden dürfen.

Auch wird die Aufnahme der Darlehen in Kombination mit anderen Darlehensprodukten der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zum gleichen Vorhaben ausgeschlossen.

Konditionen

Darlehen nach Bundesregelung Kleinbeihilfen

NOMINALER ZINSSATZ P.A.:    1,69 %
LAUFZEIT/ZINSBINDUNG:        10 Jahre/10 Jahre
FREIJAHRE:                                  bis zu 2 Jahre tilgungsfrei
BETRAG:                                      maximal 800 Tausend EURO

Darlehen nach Bundesregelung niedrigverzinsliche Darlehen

KMU (kleines oder mittleres Unternehmen)

NOMINALER ZINSSATZ P.A.:    0,69 %
LAUFZEIT/ZINSBINDUNG:        6 Jahre/6 Jahre
FREIJAHRE:                                  bis zu 0,5 Jahre tilgungsfrei
BETRAG:                                      maximal 5 Millionen EURO

GROßE UNTERNEHMEN

NOMINALER ZINSSATZ P.A.:    1,69 %
LAUFZEIT/ZINSBINDUNG:        6 Jahre/6 Jahre
FREIJAHRE:                                  bis zu 0,5 Jahre tilgungsfrei
BETRAG:                                      maximal 5 Millionen EURO

Stand: 22.04.2020

Die Beantragung des Programms Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen - in unterschiedlichster Rechtsform, einschließlich der Angehörigen freier Berufe soll vorzugsweise online erfolgen.

Durch Fragen und automatische Ausfüllhilfen werden Sie durch die Antragstellung geleitet, um am Ende einen vollständigen Antrag zu generieren.

Achtung!!!

Bitte reichen Sie Anträge, die Sie bereits an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt geschickt haben, NICHT noch einmal ein. Die Online-Antragstellung gilt für alle Neubeantragungen im Rahmen der Programme "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT".

Zur Online-Antragstellung geht es hier.

Darüber hinaus besteht jedoch auch die Möglichkeit die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antragsunterlagen per Post oder in EINEM PDF-Dokument per E-Mail an:

Darlehen-corona@ib-lsa.de

zu senden.

Alle weiteren Informationen zum Hilfsprogramm Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen - in unterschiedlichster Rechtsform, einschließlich der Angehörigen freier Berufe finden Sie auch hier auf der Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Nachfolgend finden Sie alle Dokumente zum Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen - in unterschiedlichster Rechtsform, einschließlich der Angehörigen freier Berufe - Vergabegrundsätze sowie alle Antragsunterlagen.

Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen (De-minimis)

Zusätzliche Liquidität in der Corona-Krise: Kleinen Unternehmen und Kleinstunternehmen (De-minimis) mit bis zu 50 Beschäftigten stehen nun auch besonders günstige Kredite zur Verfügung.

So stellt die Investitionsbank im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt kleinen Unternehmen und Kleinstunternehmen (De-minimis), die durch die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, ein Darlehen zur Liquiditätssicherung zur Verfügung.

Das Darlehen zwischen 10.000,00 und 150.000,00 EURO hat eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren, davon sind 2 Jahre zins- und tilgungsfrei.

Wichtig: Die Anträge sollen mit geringem bürokratischen Aufwand gestellt werden können und Bewilligungen sehr schnell erfolgen.

Die Beantragung des Programms Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen (De-minimis) soll vorzugsweise online erfolgen.

Durch Fragen und automatische Ausfüllhilfen werden Sie durch die Antragstellung geleitet, um am Ende einen vollständigen Antrag zu generieren.

Achtung!!!

Bitte reichen Sie Anträge, die Sie bereits an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt geschickt haben, NICHT noch einmal ein. Die Online-Antragstellung gilt für alle Neubeantragungen im Rahmen der Programme "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT".

Zur Online-Antragstellung geht es hier.

Darüber hinaus besteht jedoch auch die Möglichkeit die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antragsunterlagen per Post oder in EINEM PDF-Dokument per E-Mail an:

Darlehen-corona@ib-lsa.de

zu senden.

Unternehmen müssen für das Darlehen keine Sicherheiten stellen und es wird ohne Beteiligung der Hausbank direkt von der Investitionsbank ausgereicht. Es ist somit auch keine Stellungnahme der Hausbank notwendig. Weil an Darlehen andere Maßstäbe angelegt werden müssen als an Zuschüsse, sind der Investitionsbank allerdings Unterlagen zum wirtschaftlichen Status des Unternehmens (letzte Jahresabschlüsse) sowie eine Liquiditätsplanung vorzulegen. Im Gegensatz zu anderen Programmen verzichtet die Investitionsbank jedoch auf Vorlage von Businessplänen. Ziel der Bank ist, dass das Geld gut eine Woche nach der Antragstellung auf dem Konto ist – unter der Voraussetzung, dass die benötigten Unterlagen vollständig und korrekt eingereicht wurden.

Alle weiteren Informationen zum Hilfsprogramm Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das IB-Darlehen für kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen (De-minimis) finden Sie auch hier auf der Website des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt sowie hier auf der Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Nachfolgend finden Sie alle Dokumente zum Darlehen für kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen (De-minimis) - Merkblatt, Vergabegrundsätze sowie alle Antragsunterlagen.

Steuern

Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus (COVID-19/SARS-COV-2)

Das Bundesministerium der Finanzen hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Regeln erlassen, die für die von den Folgen der Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie (COVID-19-/SARS-COV-2-Pandemie) betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die getroffenen Bestimmungen zu Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen sowie zur Anpassung von Vorauszahlungen für Steuern, welche zunächst befristet bis zum 31.12.2020, gültig sind. Im Anhang finden Sie den "Gleich lautenden Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder zu gewerbesteuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus (COVID-19/SARS-COV-2)" und den Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des o. g. Virus (Antrag auf Stundung/Antrag auf Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen).