Anträge und Formulare

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„Corona-Überbrückungshilfe III“ für Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen für den Förderzeitraum vom 01. November 2020 bis zum 30. Juni 2021

Mit der ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘ werden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen EURO unterstützt (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche). Die ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘ wurde im April 2021 um einen Eigenkapitalzuschuss erweitert. Darüber hinaus wurde unter anderem die Erstattung von Fixkosten sowie eine Anschubhilfe für die Reise-, Veranstaltungs- und Kulturbranche ermöglicht. Außerdem wurden kirchliche Unternehmen und Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden, antragsberechtigt.

NEU: Seit 27. August 2021 können Soloselbständige nach Antragsbewilligung in die ‚‚Neustarthilfe‘‘ wechseln.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘ wie:

Wer kann die Förderung beantragen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Was und wie wird gefördert?
⇒ Wie ist der Antrag zu stellen?
⇒ Wird eine Abschlagszahlung gezahlt? und
⇒ Können Sie nach Bewilligung der ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘ zur ‚‚Neustarthilfe‘‘ wechseln?

finden Sie hier.

Die Antragsfrist endet spätestens am 31. Oktober 2021 (Frist verlängert).

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der dritten Förderphase des Bundesprogramms "Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen" (für den Förderzeitraum vom 01. November 2020 bis zum 30. Juni 2021) bzw. die FAQ zur "Corona-Überbrückungshilfe III" finden Sie hier. Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberaterinnen und Steuerberater (inklusive Steuerbevollmächtigte), Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (prüfende Dritte) gedacht.

‚‚Corona-Überbrückungshilfe III Plus‘‘ für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis zum 31. Dezember 2021

Mit der ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum 01. Juli 2021 bis 31.12.2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen EURO im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche) bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Neu im Vergleich zur Überbrückungshilfe III ist für die Monate Juli bis September eine ‚‚Restart-Prämie‘‘, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Die ‚‚Restart-Prämie‘‘ kann für die genannten Monate alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 EURO pro Monat bzw. insgesamt bis zu 600.000 EURO). Unternehmen, die im Juni 2021 für die Überbrückungshilfe III antragsberechtigt waren und im Juli 2021 von Starkregen und Hochwasser betroffen waren, können ebenfalls ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ beantragen. Detaillierte Information hierzu finden Sie in Ziffer 5.7 der FAQ. Die Konditionen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III.

NEU: Erweiterung des Förderzeitraums: Seit 06. Oktober 2021 können Unternehmen mit coronabedingten Umsatzrückgängen auch Anträge für die Monate Oktober bis Dezember 2021 stellen.

Hinweis

Die ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.

Was ändert sich im Vergleich zur ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘?

Änderungen und Erweiterungen auf einem Blick:

• Neu im Vergleich zur ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘ ist eine „Restart-Prämie“: Einführung einer Personalkostenhilfe für Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Diese Personalkostenhilfe kann alternativ zur allgemeinen Personalkostenpauschale (= 20 Prozent der erstattungsfähigen Fixkosten) beantragt werden. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 EURO pro Monat bzw. insgesamt bis zu 300.000 EURO).

• Anpassung der branchenspezifischen Sonderregelungen:

⇒ Für die Reisebranche durch Fortführung der Anschubhilfe (= 20 Prozent der Lohnsumme im jeweiligen Referenzmonat 2019) (alternativ zur neuen „Restart-Prämie“).
⇒ Für die Veranstaltungs- und Kulturbranche durch Erstattung der Ausfall- und Vorbereitungskosten für geschäftliche Aktivitäten im Zeitraum Januar bis August 2021 sowie Fortführung der Anschubhilfe (= 20 Prozent der Lohnsumme im jeweiligen Referenzmonat 2019) (alternativ zur neuen „Restart-Prämie“).
⇒ Fortführung der Sonderregelung zu Abschreibungen von Warenbeständen für Hersteller, Großhändler, Einzelhändler und professionelle Verwender.

• Erhöhung des Vorschusses der ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Soloselbständige (Betriebskostenpauschale) auf bis zu 4.500 EURO für Juli bis Dezember 2021 als Alternative zur ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ für Soloselbständige, die ansonsten keine Fixkosten geltend machen können.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ wie:

Wer kann die Förderung beantragen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Was und wie wird gefördert?
⇒ Wie ist der Antrag zu stellen?
⇒ Wird eine Abschlagszahlung gezahlt? und
⇒ Können Sie die ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ beantragen, wenn Sie vorher schon andere Hilfen erhalten haben?

finden Sie hier.

Die Antragsfrist für Erstanträge zum Förderzeitraum 01. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 endet am 31. Dezember 2021. Alle Antragsteller, die bereits eine Bewilligung oder Teilbewilligung der ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis zum 30. September 2021 erhalten haben, können Änderungsanträge zum Förderzeitraum vom 01. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021 stellen.

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der vierten Förderphase des Bundesprogramms "Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen" (für den Förderzeitraum 01. Juli 2021 bis zum 31. Dezember 2021) bzw. die FAQ zur "Corona-Überbrückungshilfe III Plus" finden Sie hier. Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberaterinnen und Steuerberater (inklusive Steuerbevollmächtigte), Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (prüfende Dritte) gedacht.

‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte...für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis 30. September 2021 und vom 01. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021

Das Programm ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ unterstützt Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit bis zu maximal 4.500 EURO Vorschuss (Betriebskostenpauschale) für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften sowie mit bis zu 18.000 EURO Vorschuss (Betriebskostenpauschale) für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum.

NEU: Seit dem 17. September 2021 können im digitalen Antragssystem Änderungsanträge zu bewilligten oder teilbewilligten Anträgen gestellt werden sowie Kontoverbindungen korrigiert.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ wie:

⇒ Wer kann die Förderung beantragen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Was und wie wird gefördert?
⇒ Wie ist der Antrag zu stellen? und
⇒ Was ist mit der ‚‚November- und Dezemberhilfe‘‘, der ‚‚Überbrückungshilfe II‘‘ sowie der ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘?

finden Sie hier.

Die Antragsfrist für Anträge auf ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 endet am 31. März 2022 (verlängert). Auch Anträge für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 können bis spätestens zum 31. März 2022 eingereicht werden (verlängert). WICHTIG: DIE BEIDEN FÖRDERZEITRÄUME MÜSSEN SEPARAT BEANTRAGT WERDEN.

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ (für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis zum 30. September 2021 und für den Förderzeitraum vom 01. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021) bzw. die FAQ zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ finden Sie hier. Die FAQ sind als Hintergrundinformationen für Antragstellende gedacht.

Mehr erfahren Sie zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Juli bis September 2021 finden Sie hier.
Mehr erfahren Sie zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Oktober bis Dezember 2021 finden Sie hier.

Förderprogramm ‚‚Härtefallhilfen‘‘ der Länder für Unternehmen

Das Förderprogramm ‚‚Härtefallhilfen‘‘ der Länder unterstützt Unternehmen und Selbständige, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Es ergänzt die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfe beantragen. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft.

Die ‚‚Härtefallhilfen‘‘ werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine ‚‚Härtefallhilfe‘‘ erhält.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Härtefallhilfe‘‘ wie:

Wer kann einen Antrag auf ‚‚Härtefallhilfe‘‘ stellen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Welche Förderung gibt es?
⇒ Wie funktioniert die Antragstellung? und
⇒ ‚‚Härtefallhilfe‘‘ in Sachsen-Anhalt?

finden Sie hier.

Der Antrag ist durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellenden über www.haertefallhilfen.de/sachsen-anhalt einzureichen. Die Antragstellung erfolgt in einem vollständig digitalisierten Verfahren.

Falls Sie bisher noch keinen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberaterin und Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerbevollmächtigter, Wirtschaftsprüferin und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferin und vereidigter Buchprüfer oder Rechtsanwältin und Rechtsanwalt) beauftragt haben, können sie diese hier finden:

Berufsregister/Abschlussprüferregister für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer sowie vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer
Steuerberaterinnen- und Steuerberater-Suchservice der Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt
Rechtsanwältinnen- und Rechtsanwalts-Register   

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘ bzw. die FAQ zur ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘ finden Sie hier.

Im Anhang finden Sie nun noch die nachfolgenden Dokumente zur ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘ als PDF-Dateien:

‚‚Richtlinie für die Gewährung von ‚‚Härtefallhilfen‘‘ aus Gründen der Billigkeit; ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘‘‘
• ‚‚Änderungserlass vom 27.07.2021 zur Richtlinie für die Gewährung von ‚‚Härtefallhilfen‘‘ aus Gründen der Billigkeit; ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘‘‘

‚‚Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)-Sonderprogramm‘‘ (KfW-Corona-Hilfen)

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können gezielte Angebote der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) nutzen. Dafür steht das ‚‚KfW Sonderprogramm‘‘ bis zum 31. Dezember 2021 inklusive des ‚‚KfW-Schnellkredits 2020‘‘ bereit. Das ‚‚KfW Sonderprogramm‘‘ gibt es seit dem 23. März 2020. Es hat in nur einem Jahr Unternehmensfinanzierungen in Höhe von insgesamt 49 Milliarden EURO zur Abfederung der Corona-Krise ermöglicht. Start-ups oder kleine Unternehmen mit Kapitalbedarf in der Corona-Krise können zudem zur Unterstützung eine Beteiligungsfinanzierung der KfW aus Mitteln des Bundes erhalten.

Sind auch Sie als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?

Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können auch Sie bei der KfW einen KfW-Kredit aus dem ‚‚KfW Sonderprogramm‘‘ erhalten.

Der erste Schritt:

Starten Sie den KfW-Förderassistenten hier und finden Sie den für Sie passenden KfW-Kredit.

Da Ihr KfW-Kredit nicht direkt bei der KfW, sondern bei einer Bank oder Sparkasse zu beantragen ist, erfassen Sie bitte alle Angaben für Ihren Kreditantrag so vollständig wie möglich, insbesondere zu Ihrem Vorhaben, Ihrer Person bzw. Ihrem Unternehmen. Damit sind Sie dann richtig gut für das wichtige Bankgespräch vorbereitet.

Infrage kommende KfW-Förderprodukte:

•  KfW-Corona-Hilfe ‚‚KfW-Unternehmerkredit 037/047‘‘ für etablierte Unternehmen, die mindestens 5 Jahre am Markt sind
•  KfW-Corona-Hilfe ‚‚ERP-Gründerkredit-Universell 073/076‘‘ für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind
•  KfW-Corona-Hilfe ‚‚KfW-Schnellkredit 2020 078‘‘ der Förderkredit für alle Unternehmen

Als Start-Up oder kleines Unternehmen haben Sie in der Corona-Krise Kapitalbedarf?

Dann können Sie eine Beteiligungsfinanzierung zur Unterstützung erhalten, bereitgestellt aus Mitteln des Bundes.

Infrage kommende KfW-Beteiligungsfinanzierungen für Start-Ups und kleine Unternehmen:

• ‚‚KfW-Förderung für Unternehmen ohne Venture-Capital-Beteiligung‘‘ - durchgeführt von den Landesförderinstituten
• ‚‚KfW-Förderung für Unternehmen, die bereits durch den ERP-Startfonds gefördert werden‘‘ - ERP-Startfonds-CLF (Corona-Liquiditäts-Fazilität)

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zu den ‚‚KfW-Beteiligungsfinanzierungen‘‘ finden Sie ebenfalls hier.

SACHSEN-ANHALT ZUKUNFT Das ‚‚IB-Konjunkturdarlehen‘‘ für KMU (kleine und mittlere Unternehmen) der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Das ‚‚IB-Konjunkturdarlehen‘‘ der Investitionsbank Sachsen-Anhalt stellt bestehenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einschließlich der Angehörigen der freien Berufe finanzielle Mittel für Investitionen in die ZUKUNFT des Unternehmens und die Liquiditätssicherung infolge des COVID-19-Ausbruchs zur Verfügung.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden bestehende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Freiberufler.

Was wird gefördert?

• Investitionen,
• Betriebsmittel-/Ausgaben,
• Auftragsvorfinanzierung und
• Liquiditätssicherung (in Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch)

Vorteile

• Darlehen bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs (mindestens 10.000,00 EURO, maximal 3 Millionen EURO)
• bis zu 2 Jahre tilgungsfrei
• Laufzeit und Zinsbindung bis zu 15 Jahre
• Darlehensgewährung nach den befristeten Bundesregelungen für niedrigverzinsliche Darlehen und Kleinbeihilfen

Zu beachten ist:

• per 31.12.2019 dürfen die Kriterien für „Unternehmen in Schwierigkeiten“ nicht erfüllt worden sein (Ausnahme kleine und Kleinstunternehmen im Sinne des Anhangs I der Verordnung (EU) Nr. 651/2014)
• keine Ablösung bestehender Verbindlichkeiten oder des Engagements eines Kreditinstituts
• keine Vorfinanzierung der erstattungspflichtigen Mehrwertsteuer
• keine Finanzierung von Grunderwerb

Weitere Informationen zu den Konditionen des ‚‚IB-Konjunkturdarlehen‘‘ der Investitionsbank Sachsen-Anhalt sowie die Antragsformulare hierfür finden Sie hier auf der Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Die Beantragung des Programms Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das ‚‚IB-Konjunkturdarlehen‘‘ für kleine  und mittlere Unternehmen (KMU) soll vorzugsweise online erfolgen. Zur Online-Antragstellung geht es hier.

Darüber hinaus besteht jedoch auch die Möglichkeit die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antragsunterlagen per Post oder in EINEM PDF-Dokument per E-Mail an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt unter

Darlehen-corona@ib-lsa.de

zu senden.

SACHSEN-ANHALT ZUKUNFT Das ‚‚IB-Darlehen‘‘ für kleine, mittlere und große Unternehmen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Mit dem Darlehensprogramm aus dem KMU-Folgefonds der Investitionsbank (IB) Sachsen-Anhalt bietet diese ein Finanzierungsinstrument an, dass auch die Vergabe von Darlehen an große Unternehmen ermöglicht und sowohl der Liquiditätssicherung von unverschuldet durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Unternehmen als auch der Realisierung von Investitionen in die Zukunft von Unternehmen dient.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden bestehende Unternehmen bis maximal 500 Mitarbeiter und

a) maximal 100 Millionen EURO Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von maximal 86 Millionen EURO oder
b) durch die Corona-Krise (‚‚Corona-Krisen-Fall‘‘) betroffen und einem Jahresumsatz von maximal 2 Milliarden EURO.

Was wird gefördert?

• Liquiditätshilfen,
• Investitionen in Anlage- und/oder Umlaufvermögen und in der Regel gewerblich eigengenutzte Gebäude, und insbesondere
• Auftragsvorfinanzierung

Vorteile

• Darlehen bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs (mindestens 25.000,00 EURO, maximal 5 Millionen EURO)
• Feste Laufzeit: 6 bzw. 10 Jahre
• befristet geltende Beihilferegelungen für Kleinbeihilfen und niedrigverzinsliche Darlehen
• Liquiditätssicherung und Finanzierung auch von Nicht-KMU (kleinen und mittleren Unternehmen) und Unternehmen, die durch die Auswirkungen der ‚‚Corona-Krise‘‘ in wirtschaftliche Probleme geraten sind

Zu beachten ist:

• keine Ablösung bestehender Darlehen
• keine Vorfinanzierung der erstattungspflichtigen Mehrwertsteuer
• keine Finanzierung exportbezogener Tätigkeiten
• Kombination mit anderen Darlehensprodukten der Investitionsbank (IB) Sachsen-Anhalt zum gleichen Vorhaben wird ausgeschlossen

Weitere Informationen zu den Konditionen des ‚‚IB-Darlehens für kleine, mittlere und große Unternehmen‘‘ der Investitionsbank Sachsen-Anhalt sowie die Antragsformulare hierfür finden Sie hier auf der Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Die Beantragung des Programms Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Das ‚‚IB-Darlehen für kleine, mittlere und große Unternehmen‘‘ soll vorzugsweise online erfolgen. Zur Online-Antragstellung geht es hier.

Darüber hinaus besteht jedoch auch die Möglichkeit die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antragsunterlagen per Post oder in EINEM PDF-Dokument per E-Mail an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt unter

Darlehen-corona@ib-lsa.de

zu senden.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF)

Der ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Corona-Virus-Pandemie. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden EURO stellt er Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bereit. Der ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) richtet sich an Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte.

Der ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF)  sieht zwei Stabilisierungsinstrumente vor (kombinierte Anwendung möglich):

• Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich.
• Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals.

Für Garantien und sonstige Gewährleistungen für Bankkredite, Garantien für Anleihen sowie Rekapitalisierungen (Stille Beteiligungen, Nachrangdarlehen) gelten im ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) standardisierte Konditionen. Nähere Informationen dazu finden Sie in den nachfolgenden Merkblättern:

In den übrigen Fällen erfolgt eine individuelle Strukturierung im Rahmen der Vorgaben des Stabilisierungsfondsgesetzes sowie der Durchführungsverordnung zum Wirtschaftsstabilisierungsfondsgesetz.

Die Konditionen für Start-ups und Scale-ups finden Sie hier:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Ansprechpartner für die Unternehmen und zuständig für die Prüfung der Anträge. Die Entscheidung wird in Abhängigkeit der beantragten Unterstützungsvolumina getroffen:

• Über Garantien bis zu einem Volumen von bis 100 Millionen EURO entscheidet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
• Über Garantien in Höhe von 100 bis 500 Millionen EURO sowie über Rekapitalisierungen bis 200 Millionen EURO entscheiden das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Einvernehmen.
• Garantien ab 500 Millionen EURO und Rekapitalisierungen ab 200 Millionen EURO werden dem interministeriellen Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Ausschuss vorgelegt.

Die mit der Verwaltung des ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) betraute Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH veröffentlicht regelmäßig (in der Regel einmal wöchentlich) die beschlossenen Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Stabilisierungsmaßnahmen unter www.deutsche-finanzagentur.de/de/wirtschafts-stabilisierung/. Dabei werden alle Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Unterstützungsmaßnahmen erfasst, die bereits vertraglich mit den betroffenen Unternehmen vereinbart wurden.

Bürgschaften und Garantien

Im Zuge der parallelen Rückbürgschafts- und Rückgarantieprogramme von Bund und Ländern können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Selbständige zusammen mit ihren Hausbanken bei einem Fremdkapital-Bedarf auf das Bürgschaftsinstrumentarium zurückgreifen oder sich wirtschaftliches Eigenkapital in Form stiller Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften absichern lassen. Um unverschuldet in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen zu helfen, hat die Bundesregierung die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Corona-Hilfen erhöht. Dies ermöglichte unter anderem die Anhebung der Bürgschaftsobergrenze sowie der abzusichernden Beteiligungshöhe von 1,25 auf 2,5 Millionen EURO , eine höhere Risikoübernahme des Bundes sowie verschiedene Maßnahmen zur Beschleunigung der Entscheidungen.

Diese erweiterten Fördermöglichkeiten gelten bis zum 31. Dezember 2021.

Weitere Informationen zu den Bürgschafts- und Garantieprogrammen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Selbständige und zur Antragstellung finden Sie beim Verband Deutscher Bürgschaftsbanken.

Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

Für einzelne Branchen führen die Maßnahmen zur Vermeidung des Coronavirus dazu, dass Menschen vorübergehend erhebliche Einkommenseinbußen erfahren. Dies kann alle Erwerbstätigen betreffen, insbesondere aber Kleinunternehmer und sogenannte Soloselbständige. Die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) sichert den Lebensunterhalt, wenn keine vorrangigen Hilfen greifen. Diese Leistungen sollen schnell und unbürokratisch zugänglich gemacht werden. Es soll niemand aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krise in existenzielle Not geraten.

Mit dem Sozialschutz-Paket III wurde der erleichterte Zugang in die Grundsicherungssysteme bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Mit einer Verlängerung des vereinfachten Zugangs zu den Mindestsicherungssystemen bis zum 31. Dezember 2021 wird sichergestellt, dass diejenigen, die weiterhin unter den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, auch künftig möglichst einfach und schnell die nötige Unterstützung erhalten. Zudem werden auch die Sonderregelungen zu den Bedarfen für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Schulen und Werkstätten für behinderte Menschen während der Zeit der Corona-Pandemie, längstens bis zum 30. Dezember 2021 verlängert.

Steuerliche Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Mit steuerlichen Hilfen unterstützt die Bundesregierung Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie. Auch Familien, werden nicht alleine gelassen. Die Steuerpolitik soll dazu beitragen, dass alle so gut wie möglich durch die Krise kommen. Für Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie gelten zahlreiche steuerliche Hilfen und Vereinfachungen. Dazu zählen u.a.:

• Stundung von Steuerzahlungen,
• Erleichterte Anpassung von Steuervorauszahlungen,
• Verlängerte Abgabefristen für Steuererklärungen,
• Verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten bei beweglichen Wirtschaftsgütern,
• Steuerfreie Zuschüsse der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld,
• Ermäßigter Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie bis zum 31. Dezember 2022,
• Home-Office-Pauschale und
• Dauerhafte Erhöhung des Entlastungsbeitrags für Alleinerziehende.

Weitere Informationen zu ‚‚Steuerlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie‘‘ finden Sie hier.

Im Anhang finden Sie die nachfolgende Antragsformulare als PDF-Dateien:

‚‚Antrag auf Fristverlängerung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (für Angehörige der steuerberatenden Berufe und Lohnsteuerhilfevereine)‘‘
• ‚‚Antrag auf Fristverlängerung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (für Bürgerinnen und Bürger ohne steuerlichen Berater)‘‘
• ‚‚Antrag auf Stundung von Gewerbesteuernachzahlungen der Stadtverwaltung Naumburg (Saale), - Sachgebiet Finanzen -‘‘


Darüber hinaus finden Sie zudem noch im Anhang einen ‚‚Beitrag des Steuerrechts zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie" ebenfalls als PDF-Datei.