Anträge und Formulare

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„Corona-Überbrückungshilfe IV“ für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler aller Branchen für den Förderzeitraum vom 01. Januar 2022 bis zum 31. März 2022

Mit der ‚‚Überbrückungshilfe IV‘‘ unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen EURO im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen weitgehend denjenigen der ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘.

Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 EURO pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 EURO).

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 01. bis 31. Januar 2022 ‚‚Überbrückungshilfe IV‘‘ beantragen.

Hinweis: Die ‚‚Überbrückungshilfe IV‘‘ kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Überbrückungshilfe IV‘‘ wie:

⇒ Was ändert sich bei der ‚‚Überbrückungshilfe IV‘‘?
Wer kann die Förderung beantragen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Was und wie wird gefördert?
⇒ Wie ist der Antrag zu stellen?
⇒ Wird eine Abschlagszahlung gezahlt? und
⇒ Kann ‚‚Überbrückungshilfe IV‘‘ beantragt werden, wenn vorher schon andere Hilfen bezogen wurden?

finden Sie hier.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der vierten Förderphase des Bundesprogramms "Corona-Überbrückungshilfe" (für den Förderzeitraum vom 01. Januar 2022 bis zum 31. März 2022) bzw. die FAQ zur "Corona-Überbrückungshilfe IV" finden Sie hier. Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberaterinnen und Steuerberater (inklusive Steuerbevollmächtigte), Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (prüfende Dritte) gedacht.

‚‚Corona-Überbrückungshilfe III Plus‘‘ für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler aller Branchen für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis zum 31. Dezember 2021

Mit der ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum 01. Juli 2021 bis 31.12.2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen EURO im Jahr 2020 (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses direkt betroffene Unternehmen sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche) bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Neu im Vergleich zur Überbrückungshilfe III ist für die Monate Juli bis September eine ‚‚Restart-Prämie‘‘, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Die ‚‚Restart-Prämie‘‘ kann für die genannten Monate alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 EURO pro Monat bzw. insgesamt bis zu 600.000 EURO). Unternehmen, die im Juni 2021 für die Überbrückungshilfe III antragsberechtigt waren und im Juli 2021 von Starkregen und Hochwasser betroffen waren, können ebenfalls ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ beantragen. Detaillierte Information hierzu finden Sie in Ziffer 5.7 der FAQ. Die Konditionen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III.

NEU: Erweiterung des Förderzeitraums: Seit 06. Oktober 2021 können Unternehmen mit coronabedingten Umsatzrückgängen auch Anträge für die Monate Oktober bis Dezember 2021 stellen.

Hinweis

Die ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.

Was ändert sich im Vergleich zur ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘?

Änderungen und Erweiterungen auf einem Blick:

• Neu im Vergleich zur ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘ ist eine „Restart-Prämie“: Einführung einer Personalkostenhilfe für Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Diese Personalkostenhilfe kann alternativ zur allgemeinen Personalkostenpauschale (= 20 Prozent der erstattungsfähigen Fixkosten) beantragt werden. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 EURO pro Monat bzw. insgesamt bis zu 300.000 EURO).

• Anpassung der branchenspezifischen Sonderregelungen:

⇒ Für die Reisebranche durch Fortführung der Anschubhilfe (= 20 Prozent der Lohnsumme im jeweiligen Referenzmonat 2019) (alternativ zur neuen „Restart-Prämie“).
⇒ Für die Veranstaltungs- und Kulturbranche durch Erstattung der Ausfall- und Vorbereitungskosten für geschäftliche Aktivitäten im Zeitraum Januar bis August 2021 sowie Fortführung der Anschubhilfe (= 20 Prozent der Lohnsumme im jeweiligen Referenzmonat 2019) (alternativ zur neuen „Restart-Prämie“).
⇒ Fortführung der Sonderregelung zu Abschreibungen von Warenbeständen für Hersteller, Großhändler, Einzelhändler und professionelle Verwender.

• Erhöhung des Vorschusses der ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Soloselbständige (Betriebskostenpauschale) auf bis zu 4.500 EURO für Juli bis Dezember 2021 als Alternative zur ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ für Soloselbständige, die ansonsten keine Fixkosten geltend machen können.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ wie:

Wer kann die Förderung beantragen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Was und wie wird gefördert?
⇒ Wie ist der Antrag zu stellen?
⇒ Wird eine Abschlagszahlung gezahlt? und
⇒ Können Sie die ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ beantragen, wenn Sie vorher schon andere Hilfen erhalten haben?

finden Sie hier.

Die Antragsfrist für Erstanträge zum Förderzeitraum 01. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 endet am 31. Dezember 2021. Alle Antragsteller, die bereits eine Bewilligung oder Teilbewilligung der ‚‚Überbrückungshilfe III Plus‘‘ für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis zum 30. September 2021 erhalten haben, können Änderungsanträge zum Förderzeitraum vom 01. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021 stellen.

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der vierten Förderphase des Bundesprogramms "Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen" (für den Förderzeitraum 01. Juli 2021 bis zum 31. Dezember 2021) bzw. die FAQ zur "Corona-Überbrückungshilfe III Plus" finden Sie hier. Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberaterinnen und Steuerberater (inklusive Steuerbevollmächtigte), Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (prüfende Dritte) gedacht.

‚‚Neustarthilfe 2022‘‘ für Soloselbständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten für den Förderzeitraum vom 01. Januar 2022 bis zum 31. März 2022

Mit dem Programm ‚‚Neustarthilfe 2022‘‘ werden Soloselbständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Förderzeitraum Januar bis März 2022 unterstützt. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) beträgt wie bei der ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ maximal 4.500 EURO für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und bis zu 18.000 EURO für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum. Den Antrag können Sie zunächst nur selbst stellen. In wenigen Wochen wird es auch die Möglichkeit der Antragstellung über prüfende Dritte geben.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Neustarthilfe 2022‘‘ wie:

⇒ Was ändert sich im Vergleich zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘?
⇒ Wer kann die Förderung beantragen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Was und wie wird gefördert?
⇒ Wie ist der Antrag zu stellen? und
⇒ Was ist mit vorherigen Neustarthilfen, mit der ‚‚November- und Dezemberhilfe‘‘ sowie den Überbrückungshilfen?

finden Sie hier.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der ‚‚Neustarthilfe 2022‘‘ (für den Förderzeitraum vom 01. Januar bis zum 31. März 2022) bzw. die FAQ zur ‚‚Neustarthilfe 2022‘‘ finden Sie hier. Hinsichtlich der Anspruchsberechtigung und den -voraussetzungen orientiert sich die ‚‚Neustarthilfe 2022‘‘ an der bisherigen ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘. Die „Neustarthilfe 2022“ wird im Rahmen der Förderphase des Bundesprogramms ‚‚Überbrückungshilfe IV‘‘ gewährt und deckt den Förderzeitraum 01. Januar bis 31. März 2022 ab. Die „Neustarthilfe 2022“ umfasst einen einmaligen Zuschuss von bis zu 4.500 EURO für Soloselbständige und Kapitalgesellschaften mit einer Gesellschafterin beziehungsweise einem Gesellschafter sowie von bis zu 18.000 EURO für Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschafterinnen beziehungsweise Gesellschaftern und Genossenschaften. Die FAQ sind als Hintergrundinformationen für Antragstellende gedacht.

‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte...für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis 30. September 2021 und vom 01. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021

Das Programm ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ unterstützt Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit bis zu maximal 4.500 EURO Vorschuss (Betriebskostenpauschale) für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften sowie mit bis zu 18.000 EURO Vorschuss (Betriebskostenpauschale) für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum.

NEU: Seit dem 17. September 2021 können im digitalen Antragssystem Änderungsanträge zu bewilligten oder teilbewilligten Anträgen gestellt werden sowie Kontoverbindungen korrigiert.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ wie:

⇒ Wer kann die Förderung beantragen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Was und wie wird gefördert?
⇒ Wie ist der Antrag zu stellen? und
⇒ Was ist mit der ‚‚November- und Dezemberhilfe‘‘, der ‚‚Überbrückungshilfe II‘‘ sowie der ‚‚Überbrückungshilfe III‘‘?

finden Sie hier.

Die Antragsfrist für Anträge auf ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 endet am 31. März 2022 (verlängert). Auch Anträge für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 können bis spätestens zum 31. März 2022 eingereicht werden (verlängert). WICHTIG: DIE BEIDEN FÖRDERZEITRÄUME MÜSSEN SEPARAT BEANTRAGT WERDEN.

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ (für den Förderzeitraum vom 01. Juli 2021 bis zum 30. September 2021 und für den Förderzeitraum vom 01. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021) bzw. die FAQ zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ finden Sie hier. Die FAQ sind als Hintergrundinformationen für Antragstellende gedacht.

Mehr erfahren Sie zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Juli bis September 2021 finden Sie hier.
Mehr erfahren Sie zur ‚‚Neustarthilfe Plus‘‘ für Oktober bis Dezember 2021 finden Sie hier.

Förderprogramm ‚‚Härtefallhilfen‘‘ der Länder für Unternehmen

Das Förderprogramm ‚‚Härtefallhilfen‘‘ der Länder unterstützt Unternehmen und Selbständige, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Es ergänzt die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfe beantragen. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft.

Die ‚‚Härtefallhilfen‘‘ werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine ‚‚Härtefallhilfe‘‘ erhält.

Informationen bzw. Antworten auf Fragen zur ‚‚Härtefallhilfe‘‘ wie:

Wer kann einen Antrag auf ‚‚Härtefallhilfe‘‘ stellen (Anspruchsberechtigte)?
⇒ Welche Förderung gibt es?
⇒ Wie funktioniert die Antragstellung? und
⇒ ‚‚Härtefallhilfe‘‘ in Sachsen-Anhalt?

finden Sie hier.

Der Antrag ist durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellenden über www.haertefallhilfen.de/sachsen-anhalt einzureichen. Die Antragstellung erfolgt in einem vollständig digitalisierten Verfahren.

Falls Sie bisher noch keinen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberaterin und Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerbevollmächtigter, Wirtschaftsprüferin und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferin und vereidigter Buchprüfer oder Rechtsanwältin und Rechtsanwalt) beauftragt haben, können sie diese hier finden:

Berufsregister/Abschlussprüferregister für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer sowie vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer
Steuerberaterinnen- und Steuerberater-Suchservice der Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt
Rechtsanwältinnen- und Rechtsanwalts-Register   

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zur Handhabung der ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘ bzw. die FAQ zur ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘ finden Sie hier.

Im Anhang finden Sie nun noch die nachfolgenden Dokumente zur ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘ als PDF-Dateien:

‚‚Richtlinie für die Gewährung von ‚‚Härtefallhilfen‘‘ aus Gründen der Billigkeit; ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘‘‘
• ‚‚Änderungserlass vom 27.07.2021 zur Richtlinie für die Gewährung von ‚‚Härtefallhilfen‘‘ aus Gründen der Billigkeit; ‚‚Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt‘‘‘‘

‚‚Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)-Sonderprogramm‘‘ (KfW-Corona-Hilfen)

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können gezielte Angebote der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) nutzen. Dafür steht das ‚‚KfW Sonderprogramm‘‘ bis zum 31. Dezember 2021 inklusive des ‚‚KfW-Schnellkredits 2020‘‘ bereit. Das ‚‚KfW Sonderprogramm‘‘ gibt es seit dem 23. März 2020. Es hat in nur einem Jahr Unternehmensfinanzierungen in Höhe von insgesamt 49 Milliarden EURO zur Abfederung der Corona-Krise ermöglicht. Start-ups oder kleine Unternehmen mit Kapitalbedarf in der Corona-Krise können zudem zur Unterstützung eine Beteiligungsfinanzierung der KfW aus Mitteln des Bundes erhalten.

Sind auch Sie als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?

Um Ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, können auch Sie bei der KfW einen KfW-Kredit aus dem ‚‚KfW Sonderprogramm‘‘ erhalten.

Der erste Schritt:

Starten Sie den KfW-Förderassistenten hier und finden Sie den für Sie passenden KfW-Kredit.

Da Ihr KfW-Kredit nicht direkt bei der KfW, sondern bei einer Bank oder Sparkasse zu beantragen ist, erfassen Sie bitte alle Angaben für Ihren Kreditantrag so vollständig wie möglich, insbesondere zu Ihrem Vorhaben, Ihrer Person bzw. Ihrem Unternehmen. Damit sind Sie dann richtig gut für das wichtige Bankgespräch vorbereitet.

Infrage kommende KfW-Förderprodukte:

•  KfW-Corona-Hilfe ‚‚KfW-Unternehmerkredit 037/047‘‘ für etablierte Unternehmen, die mindestens 5 Jahre am Markt sind
•  KfW-Corona-Hilfe ‚‚ERP-Gründerkredit-Universell 073/076‘‘ für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind
•  KfW-Corona-Hilfe ‚‚KfW-Schnellkredit 2020 078‘‘ der Förderkredit für alle Unternehmen

Als Start-Up oder kleines Unternehmen haben Sie in der Corona-Krise Kapitalbedarf?

Dann können Sie eine Beteiligungsfinanzierung zur Unterstützung erhalten, bereitgestellt aus Mitteln des Bundes.

Infrage kommende KfW-Beteiligungsfinanzierungen für Start-Ups und kleine Unternehmen:

• ‚‚KfW-Förderung für Unternehmen ohne Venture-Capital-Beteiligung‘‘ - durchgeführt von den Landesförderinstituten
• ‚‚KfW-Förderung für Unternehmen, die bereits durch den ERP-Startfonds gefördert werden‘‘ - ERP-Startfonds-CLF (Corona-Liquiditäts-Fazilität)

Erläuterungen zu einigen wesentlichen "Häufig gestellten Fragen" zu den ‚‚KfW-Beteiligungsfinanzierungen‘‘ finden Sie ebenfalls hier.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF)

Der ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Corona-Virus-Pandemie. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden EURO stellt er Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bereit. Der ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) richtet sich an Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte.

Der ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF)  sieht zwei Stabilisierungsinstrumente vor (kombinierte Anwendung möglich):

• Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich.
• Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals.

Für Garantien und sonstige Gewährleistungen für Bankkredite, Garantien für Anleihen sowie Rekapitalisierungen (Stille Beteiligungen, Nachrangdarlehen) gelten im ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) standardisierte Konditionen. Nähere Informationen dazu finden Sie in den nachfolgenden Merkblättern:

In den übrigen Fällen erfolgt eine individuelle Strukturierung im Rahmen der Vorgaben des Stabilisierungsfondsgesetzes sowie der Durchführungsverordnung zum Wirtschaftsstabilisierungsfondsgesetz.

Die Konditionen für Start-ups und Scale-ups finden Sie hier:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Ansprechpartner für die Unternehmen und zuständig für die Prüfung der Anträge. Die Entscheidung wird in Abhängigkeit der beantragten Unterstützungsvolumina getroffen:

• Über Garantien bis zu einem Volumen von bis 100 Millionen EURO entscheidet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
• Über Garantien in Höhe von 100 bis 500 Millionen EURO sowie über Rekapitalisierungen bis 200 Millionen EURO entscheiden das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Einvernehmen.
• Garantien ab 500 Millionen EURO und Rekapitalisierungen ab 200 Millionen EURO werden dem interministeriellen Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Ausschuss vorgelegt.

Die mit der Verwaltung des ‚‚Wirtschaftsstabilisierungsfonds‘‘ (WSF) betraute Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH veröffentlicht regelmäßig (in der Regel einmal wöchentlich) die beschlossenen Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Stabilisierungsmaßnahmen unter www.deutsche-finanzagentur.de/de/wirtschafts-stabilisierung/. Dabei werden alle Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Unterstützungsmaßnahmen erfasst, die bereits vertraglich mit den betroffenen Unternehmen vereinbart wurden.

‚‚Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) (auch genannt: Arbeitslosengeld II)‘‘

Für einzelne Branchen führen die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen dazu, dass Menschen vorübergehend erhebliche Einkommenseinbußen erfahren. Dies kann alle Erwerbstätigen betreffen, insbesondere Kleinunternehmerinnen bzw. Kleinunternehmer, Soloselbständige, Künstlerinnen bzw. Künstler oder sich in Kurzarbeit befindliche Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer. Die ‚‚Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) (auch genannt: Arbeitslosengeld II)‘‘ sichert den Lebensunterhalt, wenn keine vorrangigen Hilfen greifen. Diese Leistungen sollen schnell und unbürokratisch zugänglich gemacht werden. Es soll niemand aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krise in existenzielle Not geraten.

Den rechtlichen Rahmen dafür hat die Bundesregierung mit den Sozialschutz-Paketen und den gesetzlichen Änderungen vom 23.11.2021 geschaffen.

Mit einer Verlängerung des vereinfachten Zugangs zu den Mindestsicherungssystemen bis zum 31. März 2022 wird sichergestellt, dass diejenigen, die weiterhin unter den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, auch künftig möglichst einfach und schnell die nötige Unterstützung erhalten.

Hinweis: Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2022 beginnen.

Antworten auf die "Häufigsten gestellten Fragen" zum Thema ‚‚Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (auch genannt: Arbeitslosengeld II)‘‘ bzw. die FAQ zu diesen Leistungen finden Sie hier - unter anderem: Informationen zum Thema Miete beziehungsweise Wohnen und Informationen zum Thema Vermögen.

Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) informiert Sie hier über die ‚‚Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (auch genannt: Arbeitslosengeld II)‘‘ und den erleichterten Zugang in Folge der Corona-Pandemie.

Steuerliche Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Mit steuerlichen Hilfen unterstützt die Bundesregierung Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie. Auch Familien, werden nicht alleine gelassen. Die Steuerpolitik soll dazu beitragen, dass alle so gut wie möglich durch die Krise kommen. Für Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie gelten zahlreiche steuerliche Hilfen und Vereinfachungen. Dazu zählen u.a.:

• Stundung von Steuerzahlungen,
• Erleichterte Anpassung von Steuervorauszahlungen,
• Verlängerte Abgabefristen für Steuererklärungen,
• Verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten bei beweglichen Wirtschaftsgütern,
• Steuerfreie Zuschüsse der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld,
• Ermäßigter Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie bis zum 31. Dezember 2022,
• Home-Office-Pauschale und
• Dauerhafte Erhöhung des Entlastungsbeitrags für Alleinerziehende.

Weitere Informationen zu ‚‚Steuerlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie‘‘ finden Sie hier.

Im Anhang finden Sie die nachfolgende Antragsformulare als PDF-Dateien:

‚‚Antrag auf Fristverlängerung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (für Angehörige der steuerberatenden Berufe und Lohnsteuerhilfevereine)‘‘
• ‚‚Antrag auf Fristverlängerung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (für Bürgerinnen und Bürger ohne steuerlichen Berater)‘‘
• ‚‚Antrag auf Stundung von Gewerbesteuernachzahlungen der Stadtverwaltung Naumburg (Saale), - Sachgebiet Finanzen -‘‘


Darüber hinaus finden Sie zudem noch im Anhang einen ‚‚Beitrag des Steuerrechts zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie" ebenfalls als PDF-Datei.